Atemschutznotfalltraining der Freiwilligen Feuerwehr Dürnau

Am Samstag, den 12. März 2016 führte die Freiwillige Feuerwehr Dürnau ein Notfalltraining für Atemschutzgeräteträger im Feuerwehrgerätehaus durch. An dem Notfalltraining haben 12 Kameradinnen und Kameraden teilgenommen. Los ging es um kurz nach 9:00 Uhr.

 

Das Notfalltraining wurde gemeinsam mit einem Ausbilder der Feuerwehr Göppingen durchgeführt. Zunächst wurden Grundlagen und Techniken im Rahmen einer theoretischen Ausbildungseinheit vermittelt und die erforderliche zusätzliche Ausrüstung für Atemschutznotfälle vorgestellt. Nach einer Vesperpause konnten dann die theoretischen Lerninhalte durch praktische Übungen umgesetzt werden. Schwerpunkte waren ein Wechsel der Atemluftversorgung, die vertikale Rettung von verunfallten Atemschutztrupps aus einem Keller, mögliche Techniken zur vertikalen Selbstrettung eines verunfallten Trupps in ein höher gelegenes Stockwerk. Die theoretischen und praktischen Übungsinhalte waren so gewählt, dass sowohl erfahrene Atemschutzgeräteträger als auch Kameraden mit weniger Einsatzerfahrung, Trupp-, Gruppen und Zugführer wertvolle taktische und technische Fertigkeiten und Kenntnisse erlangen konnten.

 

Bei der Ausbildung wurde darauf geachtet, dass jeder Trupp aus einem ausgebildeten Truppführer und einem Truppmann zusammengesetzt war und die Trupps unter einsatzähnlichen Bedingungen durch Gruppenführer, wie auch bei realen Einsätzen, geführt wurden. Die Gruppenführer konnten hierbei die erforderlichen taktischen Entscheidungen trainieren. Dadurch konnten bei der Ausbildung alle Kameraden die Aufgaben, entsprechend Ihrer Ausbildung und Position im Einsatz, trainieren.

 

Das Notfalltraining bot auch die Möglichkeit des fachlichen Austauschs mit dem Kameraden der Göppinger Feuerwehr.

 

Kurz nach 13:30 Uhr endete die Notfallausbildung. Danach mussten noch die Atemschutzgeräte wieder aufgerüstet und die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt werden.

 

Durch das Notfalltraining konnten die Kameraden wertvolle Techniken und Taktiken erlernen, bereits erlerntes festigen und die Grenzen des erlernten und der Ausrüstung erfahren. Dadurch konnte die Leistungsfähigkeit der Feuerwehr weiter gesteigert werden. Die Übung war sehr interessant und gelungen. Aus diesem Grund werden für die Atemschutzgeräteträger, Gruppen- und Zugführer, die an der Veranstaltung nicht teilnehmen konnten im Mai weitere Notfallübungen angeboten.

 

Die Feuerwehr Dürnau bedankt sich bei Markus Gneiting von der Feuerwehr Göppingen und den Kameradinnen und Kameraden für die Bereitschaft samstags an dieser Ausbildung teilzunehmen.