Heißausbildung Brandbekämpfung

Am letzten Samstag, den 21. November 2015, fand die diesjährige Heißausbildung der Freiwilligen Feuerwehr Dürnau statt. Um kurz nach 6:45 Uhr starteten mehrere Atemschutzgeräteträger von Dürnau aus nach Breithülen bei Laichingen. Dort nahmen die Kameraden an einem Seminar zur Brandbekämpfung in einer holzbefeuerten Realbrandanlage teil. An dem Seminar nahmen auch der stellvertretende Kommandant Andreas Hottinger und Kommandant Ralf Hänßler teil.

Seit 2011 führt die Feuerwehr Dürnau alle zwei Jahre eine Heißausbildung, mit unterschiedlichen Schwerpunkten, in der Übungsanlage der Firma ERHA-TEC durch. Bei dem diesjährigen Seminar waren die Inhalte so gewählt, dass sowohl erfahrene Atemschutzgeräteträger als auch Kameraden mit weniger Einsatzerfahrung wertvolle taktische und technische Fertigkeiten erlangen konnten.

Bei mehreren Durchgängen in der Übungsanlage standen vor allem neue Strahlrohrtechniken bei der Brandbekämpfung, Rauch- und Temperaturschichtung, Entwicklung eines Brandes vom sauerstoffkontrollierten Feuer zum brennstoffkontrollierten Feuer, Rauchausbreitung, Rauch- und Temperaturschichten eines Feuers, Rauchgasdurchzündung, Strahlrohr- und Lüftungstechniken zur Abwendung einer Durchzündung oder eines entstehenden Backdraft, Rauchgaskühlung und Grundkenntnisse der hydraulischen Ventilation im Mittelpunkt.

Bei der Ausbildung wurde darauf geachtet, dass jeder Trupp aus einem ausgebildeten Truppführer und einem Truppmann zusammengesetzt war. Dadurch konnten alle Kameraden bei der Ausbildung die Aufgaben entsprechend Ihrer Ausbildung und Position im Einsatz trainieren.

Darüber hinaus wurde bei der diesjährige Heißausbildung eine Wärmebildkamera von den Mitgliedern der Feuerwehr Dürnau getestet, um eigene Erfahrungen im Umgang hiermit zu gewinnen. Hierbei standen vor allem die Einsatztauglichkeit, Handhabung, mögliche taktische Einsatzmöglichkeiten und daraus resultierende Vorteile im Vordergrund. Das getestete Produkt wurde von den Kameraden durchweg positiv bewertet. Dadurch konnten Erkenntnisse, die im Erfahrungsaustausch mit befreundeten Wehren erlangt wurden, bestätigt werden.

Kurz nach 19:00 Uhr kehrten die Kameraden und Führungskräfte wieder nach Dürnau zurück. Hier musste dann noch die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt werden.

Durch die Heißausbildung konnten die Kameraden wertvolle Techniken und Taktiken erlernen, bereits Erlerntes festigen und die Grenzen des Erlernten und der Ausrüstung erfahren. Dadurch konnte die Leistungsfähigkeit der Feuerwehr weiter gesteigert werden. Die Feuerwehr Dürnau dankt den Kameraden für ihre Bereitschaft an dieser Ausbildung teilzunehmen.